Veranstaltungen - Steinskulpturen aus Simbabwe

An der Grundsatzentscheidung in der Mitgliederversammlung in der Gaststätte Dahm´s Hoff in Saerbeck (Bild) nahmen auch 14 Mitglieder durch eine schriftliche Abstimmung per Brief teil.

 

Saerbeck/Kreis Steinfurt. - Der Verein Matopos e.V. hat beschlossen, die restlichen unverkauften Skulpturen von elf Künstlern aus Simbabwe an Sven Ochmann (Steinfurt) zu übergeben, der laut einer Vereinbarung mit diesen Bildhauern ab sofort die Verantwortung für deren Eigentum übernimmt. Ferner hoben die Mitglieder in einer Versammlung im Hotel Dahm´s Hoff in Saerbeck mit über 90 Prozent der Stimmen den Grundsatzbeschluß im Juni 2010 über die Auflösung des Vereins bis spätestens 2012 auf, um künftig mit Spendengeldern in einer Gesamthöhe von rund 3 500,-- Euro zwei Schülerpatenschaften in Simbabwe zu übernehmen. Ziel ist es, die beiden Brüder Timothy (15) und Charles (10) Phiri zumindestens bis zur Hochschulreife zu fördern.


Damit stellt der Verein die Aktivitäten der vergangenen zehn Jahre ein, in denen er rund 30 Ausstellungen und 39 Bildhauer-Workshops an verschiedenen Orten durchführte. Geschlossen wurden auch die beiden Skulpturengärten in Steinfurt und Tecklenburg, die zahlreiche Kunstinteressierte anlockten. Das nahm der 1. Vorsitzende Manfred Vallbracht zum Anlaß, sich bei den Gastgebern, den Ehepaaren Hildebrand-Stubbe (Steinfurt) und Wilmer (Tecklenburg), für deren Unterstützung zu danken. Einbezogen wurden auch Margit und Ludger Kordt, die dem Verein jahrelang kostenlos in Saerbeck einen Lagerraum für die Skulpturen, Rohsteine und Werkzeug zur Verfügung gestellt hatten. Die 2.Vorsitzende Maria Gunia überreichte als Geschenk jeweils eine kleine Skulptur aus Opalgestein, der nur in Simbabwe gefunden wird.
 

Der derzeitige Vorstand mit Christa Althoff (Rheine), Brigitte Lohmann (Emsdetten) in vorderer Reihe und Manfred Vallbracht (links)

sowie die beiden Neumitglieder Albert Stakenkötter rechts und Thandiwe Vallbracht (Bildmitte)

 

Matopos – Jahreshauptversammlung

Kreis Steinfurt/Saerbeck. Auch der gemeinnützige Verein „Matopos e.V.“, der sich es zur Aufgabe gemacht hat, Künstler aus Simbabwe durch den Verkauf ihrer Werke in Deutschland zu unterstützen, leidet unter der Wirtschaftskrise. „Wir haben noch nie so wenig Skulpturen auf dem Kunstmarkt in Bad Bentheim und bei den eigenen Veranstaltungen verkauft wie in diesem Jahr“, klagte dann auch Matopos-Vorsitzender Manfred Vallbracht in der Jahreshauptversammlung am Dienstagabend im Restaurant Dahm`s Hoff in Saerbeck. Nur in den Skulpturengärten, die der Verein im Park der Fachklinik Bad Bentheim, auf dem landwirtschaftlichen Hof Floer in Borghorst und im privaten Garten des Ehepaars Wilmer in Tecklenburg für die Öffentlichkeit eingerichtet hat, kam es aufs ganze Jahr gesehen überhaupt noch zu nennenswerten Verkäufen.


Vallbracht hatte aber auch Positives zu berichten. So wurde die Internetseite des Vereins mit Unterstützung von Willi Tebben aus Steinfurt weiter ausgebaut. Unter www.matopos-art.com kann sich jedermann über Matopos und seine Aktivitäten informieren. Es gibt auch eine ausführliche Dokumentation über den 38. Workshop im Juni 2009 in Wort und Bild. Und, was ebenfalls wichtig ist, für die Vereinsmitglieder gibt es jetzt eine Haftpflichtversicherung.
Insgesamt gab es seit November 2001 damit schon 228 Teilnehmer.

 

Auch im kommenden Jahr möchte der Verein wieder mit einer afrikanischen Künstlerin Workshops durchführen. Jedoch ist zuvor noch die Kostenfrage zu lösen. Matopos müsste nämlich mit bis zu 5000,-- Euro in Vorleistung treten, hat aber das Geld nicht.


Ein Standortwechsel ist für die im Jahre 2007 von Chemedu Chemali, Künstler aus Simbabwe, geschaffene Sandstein-Skulptur vorgesehen. Sie soll mit Hilfe und Unterstützung durch die Kreissparkasse und dem Denkmalspflege-Werkhof des Kreises vor die Bagno-Konzerthalle versetzt werden. Dort ist sie präsenter und wird, so hofft der Verein, einen privaten Käufer oder Sponsoren finden.


Geplant ist überdies für das nächste Jahr eine Ausstellung im Hause Buck (Kunsthaus) in Saerbeck mit Skulpturen, die in Workshops entstanden sind, sowie eine Ausstellung im Bürgerhaus Saerbeck.
 


 

Bericht in der Münsterschen Zeitung vom 07.09.2009; Text und Fotos Elvira Meisel-Kemper

 


 

Bericht in der Münsterschen Zeitung vom 02.09.2009;

Text und Foto Axel Engels

 


 

Aktion „Treffpunkt Skulpturengarten“

von Matopos e.V. am 9. und 30. August 2009

 

Bad Bentheim/Steinfurt. Zum zweiten Mal lädt der Verein Matopos e.V. interessierte Kunstfreunde und Liebhaber am Sonntag, dem 9. August, zum „Treffpunkt Skulpturengarten“ ein. Von 11 bis 18 Uhr steht dafür der Park der Fachklinik Bad Bentheim mit seinem Ambiente den Besuchern offen. Auf eigene Faust können sie die darin präsentierten Steinskulpturen aus Simbabwe entdecken oder sich durch die fachkundigen Vereinsmitglieder Manfred Vallbracht (Saerbeck) und Birgit Neumann (Ibbenbüren) über sie informieren lassen. Es gibt auch dieses Mal einige neue Exponate zu bewundern. Und wer immer schon mit dem Erwerb einer Plastik aus dem wunderschönen Serpentin geliebäugelt hat, kann an diesem Sonntag eine Skulptur bei Selbstabholung durch einen einmalig gewährten Preisnachlaß von 10 Prozent günstig erwerben. Alternativ dazu sind ohne diesen Nachlaß im Kauf eine ausgiebige Beratung im eigenen Garten oder im Haus sowie die kostenlose Anlieferung und fachgerechte Aufstellung (im Kreis Bentheim, Steinfurt und Stadt Münster)eingeschlossen. Auch kleinere Skulpturen sind an einem Verkaufsstand zu kaufen.  Sie können ihren PKW auf dem Parkplatz vor der Therme abstellen und einen Spaziergang durch den Park machen.

Die Kurklinik liegt an der B 403 zwischen Bad Bentheim und der Autobahnabfahrt Bad Bentheim. Bei Anmeldung (Ruf 02574-8202 ab 19 Uhr)  kann auch eine Führung organisiert werden.

Am Sonntag, dem 30. August, findet der „Treffpunkt Slulpturengarten“ von 11 bis 18 Uhr auf dem Hof Floer in Borghorst statt. Dort kann man 14 Skulpturen im Garten des unter Denkmalschutz stehenden Bauernhofes bewundern. Und auch dort wird es einen Verkaufsstand mit kleinen Exponaten geben.

Wegbeschreibung: L 175 zwischen Emsdetten und Borghorst, in Richtung          Nordwalde/Greven abbiegen. Nach drei scharfen Rechts-Links-Rechts - Kurven hinter dem grünen Schild „Klünderbach“ rechts abbiegen (weiße Villa), auf dem Privatweg geradeaus auf den Hof zufahren.

Der gemeinnützig anerkannte Verein, der im Mai 2004 den Skulpturenweg im Park und im Mai 2002 den Skulpturengarten in Borghorst eröffnete, hat seit seinem Bestehen fast 30 eigene Ausstellungen in Den Haag, Greven, Hengelo, Emsdetten, Krefeld, Münster, Neuenkirchen, Osnabrück, Rhauderfehn, Rheine, Saerbeck, Spelle, Steinfurt und Tecklenburg durchgeführt. In 38 Workshops konnten Interessierte unter Anleitung von simbabwischen Bildhauern lernen, aus Rohsteinen eine eigene Skulptur zu schaffen.


 

Der simbabwische Künstler Chemedu

Jemali beim Schleifen eine Skulptur

 

Storks" von Richard Mteki, eine der

großen Skulpturen im Park


Pressebericht Matopos e.V. Dezember 2008 

Kreis Steinfurt. Schon traditionell am 1. Sonntag im Dezember lud Manfred Vallbracht, Vorsitzender des Vereins Matopos e.V., rund 40 Aidswaisen mit ihren Betreuerinnen und Betreuern nach Bulawayo ein, um sie einen schönen „Urlaubstag“ erleben zu lassen. Die Kinder im Alter von zwei bis 20 Jahren leben im „White Water Sai Children´s Home Ethandweni“ 65 Kilometer außerhalb von Bulawayo, der zweitgrößten Stadt Simbabwes, in den Matopos. Finanziell möglich war diese Einladung durch zwei Verlosungen während der Ausstellung von Matopos e.V. im Bürgerhaus Saerbeck und im Kommunikationszentrum der Kreissparkasse in Steinfurt im Jahr 2007. Rund 50 Personen mussten mit einem LKW transportiert werden. Den Tag verlebten die Kinder mit Schwimmen, Ballspielen, einem Ratespiel-Wettbewerb, einem Mittagessen, Süßigkeiten, einem Cola-Getränk und einer Portion leckeren Eis. Glücklich und müde wurden am Abend die Kinder wieder in ihre Unterkunft in den Matopos zurückgebracht mit dem Versprechen, sie wieder im Dezember diesen Jahres einzuladen und bei Regen auch ein interessantes Museum zu besuchen.

 

Die Kinder mit ihren Betreuerinnen und Gastgeber Manfred Vallbracht (hinterste Reihe Dritter

von rechts) am 07.12.2008 in Bulawayo

 


 

Pressebericht Matopos e.V. September 2008

 

Saerbeck/Kreis Steinfurt. Einen erfreulichen Mitgliederzuwachs kann der kreisweit tätige Matopos e.V. verzeichnen. Innerhalb der letzten zwei Jahre sei die Zahl von 26 auf 37 angestiegen, teilte der Vorsitzende des gemeinnützig anerkannten Vereins, Manfred Vallbracht, in der Generalversammlung im Hotel Dahm´s Hoff in Saerbeck mit. Schriftführerin Brigitte Lohmann sowie der Vorsitzende wurden zum zweiten Mal wiedergewählt und sind seit Februar 2001 in diesen Posten aktiv. Wiedergewählt wurde Kassenwartin Christa Althoff aus Rheine. Neu in den Vorstand für den ehemaligen 2. Vorsitzenden Hans Zinke aus Lengerich kam Birgit Neumann aus Ibbenbüren.


Mit dem Ergebnis der Vereinsaktivitäten anläßlich des „kleinen Jubiläums“ von fünf Jahren in 2007 zeigte sich der Vorsitzende ebenfalls sehr zufrieden. Zu den Tagen der Offenen Tür in den Skulpturengärten in Borghorst, Tecklenburg und im Park der Kurklinik Bad Bentheim kamen insgesamt 200 Besucher. Auch die beiden Ausstellungen im Bürgerhaus Saerbeck mit der Malerin Veronika Teigeler aus Hörstel im August und im Kommunikationszentrum der Kreissparkasse Steinfurt in Burgsteinfurt mit der Malerin Dagmar Schüngel aus Rheine im September waren sehr gut besucht und vom Verkauf her erfolgreich. Der Künstler Chemedu Jemali, der in Bad Bentheim, in Saerbeck und auf dem Denkmalspflege-Werkhof in Steinfurt insgesamt fünf Bildhauer-Workshops durchführte, kehrte mit einer beachtlichen Summe Geldes auch für die anderen vom Verein geförderten Künstler in Simbabwe zurück.


Und noch etwas war für den Verein erfreulich: Er konnte der Gemeinde Saerbeck mit der Unterstützung weiterer Sponsoren eine Skulptur für die Bachaue schenken. Und schließlich und endlich habe der Verein nach schweren „Geburtswehen“ nun auch einen eigenen Netzauftritt mit www.matopos-art.de geschafft. Für die Unterstützung durch die Steinfurter Rudolf Kreienkamp und Willi Tebben dankte Manfred Vallbracht. Die Seiten sollen noch weiter ausgebaut werden.

 


 

 

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