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Richard
Mteki
1947 geb. in Harare und Bruder
des weltbekannten Bildhauers der 1. Generation, Boira Mteki,
wurde von seinem älteren Bruder zur Bildhauerei angeleitet.
Er schrieb sich im Nyarutsetso Art Centre ein, das von dem
verstorbenen Cannon Paterson gegründet wurde. Dort begann er
ganztägig zu arbeiten. Begeistert von den Skulpturen, die in
der Workshop-Schule der National Gallery entstanden, schloß
sich der junge Künstler dessen Leiter, Frank McEwen, und der
Gruppe der Bildhauer der Nationalgalerie an. Als McEwen 1973
von seinem Amt zurücktrat, verlies Mteki die Schule und
arbeitet seitdem selbstständig.
Sowohl national als auch international erfreut sich der
Bildhauer eines sehr guten Rufes. 1986 erhielt Richard von
der simbabwischen Regierung den Auftrag, für das National
Sports Stadium in Harare einen „Zimbabwe-Bird“ zu schaffen.
Die riesengroße Skulptur schmückt seitdem diese Einrichtung
in der Nähe des Heldenfriedhofes „Hero´s Acre“.
1982 bereits wurde von der Regierung eine Skulptur des
Bildhauers als ein Gastgeschenk von Prädent Robert Mugabe
anläßlich eines Besuches an den Präsidenten von Nigeria
ausgewählt. Und 1984 schließlich entschloß sich die
Regierung erneut zum Kauf einer Skulptur des Künstlers, um
diese Rajiv Gandhi während der Eröffnung des „Non Aligned
Movement Summit“ in Harare zu schenken.
Mteki´s Skulpturen strahlen Friedfertigkeit und eine
spirituelle Präsenz aus. Der Bildhauer, der seit über 30
Jahren tätig ist, ist ein Meister der Steinbildhauerei. Sein
Schaffen ist verwurzelt im Glauben und in den Vorstellungen
der Shona. Der Künstler schöpft auch aus der Natur und ihren
Tieren, die er in seinem ureigenen Stil darstellt. Wie für
jeden erfahrenen Bildhauer Simbabwes ist auch für Richard
bei seinem Schaffen die Form des Rohsteines Ausgangspunkt.
Von großer sozialer Einstellung geprägt leitet er immer
wieder junge Bildhauer an und ermutigt sie, ihren eigenen
Stil zu entwickeln und nicht einfach andere nachzuahmen.
Der über 50jährige Künstler zeigt keinerlei Anzeichen der
Ermüdung und setzt seine Arbeit kontinuierlich fort.
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